Urban_Link Graz-West

2000-2008

Nach der gelungenen Umsetzung des Stadtteilentwicklungsprogramms »URBAN Gries – Ein Bezirk lebt auf« im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN I (1995-1999) bewarb sich die Stadt Graz mit Erfolg auch bei der Nachfolgeinitiative URBAN II.

Als zweite EU-Gemeinschaftsinitiative mit einer Laufzeit von 2000 bis 2008 förderte die Europäische Union abermals integrierte Stadtentwicklungsprogramme zur wirtschaftlichen und sozialen Wiederbelebung bzw. Stärkung von Stadtgebieten mit speziellem Handlungsbedarf.

Das Grazer URBAN II-Programm mit dem Titel »Urban_Link Graz-West« zielte vordringlich darauf ab, historisch bedingte Ungleichgewichte zwischen großflächigen Industriezonen einerseits und angrenzenden Wohngebieten andererseits im Grazer Westen zu beheben.

Mit dem Blick auf die Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts sollte für den monofunktionalen Industriegürtel westlich des Grazer Hauptbahnhofes der Wandel zu einem Stadtteil von neuer, zeitgemäßer und zukunftsfähiger Urbanität eingeleitet werden.

Im Projektgebiet, das Teile der Stadtbezirke Eggenberg, Gries, Lend, Wetzelsdorf umfasste leisteten dabei von 2000 bis 2008 über 40 sinnvoll verknüpfte Teilprojekte einen Beitrag zur Entwicklung des Grazer Westens.

EFRE-Förderung der Europäischen  Union: 4,0 Mio Euro

durch Urban_Link ausgelöste Gesamtinvestitionen: 23 Mio Euro

 

Darunter waren Projekte, wie die Helmut-List-Halle im Herzen des aktuellen Smart City Graz-Projektgebiets Waagner-Biro oder das Impulszentrum Wissenstadt in Graz Reininghaus. Somit kann Urban_Link Graz-West mit fug und recht als die städtische Vorläuferinitiative von Smart City Graz bezeichnet werden, die bereits im vergangenen Jahrzehnt Impulse im Bereich integrierte Stadtentwicklung in den Grazer Westen brachte.

 

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