Energieeffizient, ressourcenschonend, emissionsarm

Der schonende  Umgang mit Ressourcen ist die Voraussetzung einer nachhaltigen  Stadtentwicklung. Die Smart City Graz Projekte setzen daher auf Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Emissionsarmut. Moderne Technologien sollen genutzt werden, um diese drei Ziele zu erreichen.

Im Jahr 2009 lag der Endenergieeinsatz für Heizung, Warmwasser und Kochen in Grazer Wohn-und Dienstleistungsgebäuden bei rund 2.100 GWh. Die hauptsächlich genutzten Energieformen hierfür sind Fernwärme, Öle, elektrische Energie und Gase. Erneuerbare Energieformen (aus Biomasse und sonstigen alternativen Energiequellen) kommen auf einen Anteil von knapp über 5%. Die restlichen 2% werden von Kohle abgedeckt.

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Ressourcenschonung

Ebenso der schonende Umgang mit Grund und Boden ist ein wesentliches Merkmal einer nachhaltigen Stadt. Graz ist eine wachsende Stadt mit begrenztem Bauland. Um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, sollen besterschlossene Stadtgebiete, die bereits mit Infrastruktur (Straßen, öffentlicher Verkehr, Wasser-, Kanal-,Stromanschluss etc.) versorgt sind, für die Entwicklung neuer durchgrünter Stadtteile genutzt werden. Kompakte Bauweisen führen nicht nur zu Kostenersparnis für private und öffentliche Hand, sondern bewirken ebenso weniger Verkehrsemissionen.

Eine Stadt der kurzen Wege und gut funktionierenden Mischnutzungen (Wohnen, Handel, Büro etc.) führen zu einem nachhaltigen Verkehrsverhalten. Mischnutzungen sind wiederrum nur dann wirtschaftlich funktionsfähig, wenn eine ausreichende Bevölkerungsanzahl und somit Personennachfrage sichergestellt ist.

 

Durch eine maßvolle Siedlungsverdichtung kann der Anteil von erforderlichen Straßenflächen um 25% reduziert werden, die zum Teil für öffentliche Grünversorgung genutzt werden können.

Attraktive Öffentliche Räume sind die Grundvoraussetzun für eine lebenswerte Stadt, da sie wichtiges Bindeglied zwischen räumlichen Strukturen und wichtiger Lebensraum für die BewohnerInnen sind.

Die bestmögliche Versorgung mit sozialer Infrastruktur (Schulen, Kindergarten, Pflegeeinrichtungen etc.) ist ebenso an entsprechende Mindestbebauungsdichten gekoppelt, da auch hier die Personennachfrage und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ausschlaggebend sind.

50% des Stadtgebietes liegen im Grüngürtel

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60 km² Bauland sind in Graz vorhanden

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Zersiedelung gezielt entgegenwirken.

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