SMART CITY GRAZ, Schwerpunkt: ÖFFENTLICHER RAUM
Auf dem Weg zu einem lebendigen öffentlichen Raum

 

· Vision Auf dem Weg zu einem lebendigen öffentlichen Raum I Warum, Wer, Wann, Wo
· Nachlese der Veranstaltungsserie I Infoabend am 22.Juni und Workshops am 23.Juni 2017
· Ergebnisprotokoll der Workshops I 23.Juni 2017, 14-17 Uhr

VISION

AUF DEM WEG ZUM LEBENDIGEN ÖFFENTLICHEN RAUM

 

WARUM

Die Projektumsetzungen in der Smart City Graz schreiten voran. Der Science Tower steht kurz vor der Finalisierung, die Cool City wächst, das Baufeld Süd und die Flächen der neuen Schule stehen vor der Bebauung, die Flächen Mitte und Nord werden weitergedacht – und dazwischen: der Öffentliche Raum. Dieser wird sukzessive entwickelt, abhängig von den Bauzeitplänen der einzelnen Projekte. Interessen, Bedürfnisse und Nutzungsanforderungen verschiedener Zielgruppen sind vorhanden. Verdichtungskonflikte und Verdrängungsszenarios sollen hintangehalten und der öffentliche Raum kontinuierlich belebt und verbessert werden.

AKTUELL

Schon jetzt werden die Flächen genutzt. Ein temporäres Nutzungsangebot bis zum Baustart genießen HundebesitzerInnen am Baufeld Süd und die Kinder aus der Nachbarschaft spielen Fußball, wenn der Parkplatz gegenüber der Helmut List Halle gerade nicht genutzt wird. Rund um den Infocontainer vor.ort hat sich mit der vor.ort.Terrasse ein erster öffentlicher Raum aufgespannt und ein beliebter Treffpunkt etabliert. Es gibt also bereits Vorboten für den zukünftigen lebendigen öffentlichen Raum der Smart City Graz.

WAS BEREITS GESCHAH

 

IDEENSAMMLUNG

Das Stadtteilmanagement vor.ort sammelt seit 2013 Anregungen und Ideen aus dem Stadtteil – von NachbarInnen, Initiativen, Vereinen, lokalen Unternehmen, Interessens- und ZielgruppenvertreterInnen, Kinder- und Bildungseinrichtungen, BesucherInnen.

IDEENWETTBEWERB ÖFFENTLICHER RAUM

Diese Sammlung ist in die Auslobung für den Ideenwettbewerb zur Gestaltung des öffentlichen Raums eingeflossen und das Stadtteilmanagement war beratendes Jurymitglied.

  • Die Ergebnisse aus dem Ideenwettbewerb liegen vor und bilden ein Basisdokument für den Endausbau über die gesamten Flächen der Smart City Graz.
  • Abstimmungen mit Planerteams, städtischen Abteilungen und Grundeigentümern (Bsp.: Cool City)

 

WIE GEHT ES WEITER?

Wie entwickeln sich diese Flächen weiter und was tragen Sie und wir alle dazu bei?

Die Freiflächen werden schrittweise in Abhängigkeiten von den Bauvorhaben errichtet. Das erfordert einen Prozess, um diese Flächen kurz-, mittel- und langfristig nutzbar zu machen! Innerhalb eines Beteiligungsprozesses werden Akteure (Grundeigentümer, städtische Abteilungen, lokale Unternehmen, NachbarInnen, Initiativen, Vereine etc.) AUF DEM WEG ZU EINEM LEBENDIGEN ÖFFENTLICHEN RAUM miteingebunden.

Photo credit: Freiland Umweltconsulting+Architekturbüro Hohensinn

Photo credit: Architektur: AAPS | Visualisierung: pixlab

Photo credit: Living Green City

Photo credit: Living Green City

WAS PASSIERT ALSO AM 22. und 23. JUNI

INFORMATIONSABEND am 22. Juni

WANN Ausstellung ab 17 Uhr, Beginn: 18 Uhr

WO Brauhaus Graz-Eggenberg, Laudongasse 25

Die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen in der Smart City werden vorgestellt. Der öffentliche Raum, sowie die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs stehen dabei im Zentrum.

 

WORKSHOPS am 23. Juni

WANN 14-18 Uhr

WO Infocontainer vor.ort (Basisstation)

Es werden im öffentlichen Raum des Projektgebietes Arbeitssituationen errichtet (Tisch, Stühle, Planmaterial etc.) und gemeinsam arbeiten die AkteurInnen und ExpertInnen an den betreffenden Orten die jeweiligen Fragestellungen und Themen (Bedürfnisse, Potentiale, Konflikte, Nutzung, Ausstattung, Betreuung etc.) aus.

 

ZIELE

  • Vermittlung und Vertiefung der Ergebnisse des Ideenwettbewerbes
  • Ausarbeitung der nächsten Schritte auf dem Weg zu einem lebendigen öffentlichen Raum
  • Einzelne Qualitäten des zukünftigen öffentlichen Raumes schon jetzt als Vorbote entwickeln und umsetzen

NICHT ZIELE

  • Neue Ideensammlung 
  • Wunschkonzert an Ausgestaltung und Ausstattung
  • Offene Grundsatzfragen klären (Finanzierung im Endausbau)

THEMEN

WO Grünstreifen nördlich der Cool City I Waldertgasse

Was kann wann und durch wen bereits in unmittelbarer Zukunft entstehen? Welche Fragen, Konflikte und Potentiale ergeben sich aus der neuen Nachbarschaft und Durchwegung (Fuß- und Radweg), Nutzung im Übergangsbereich vom zukünftigen Park zu den Einfamilienhausbebauungen? Wie können auch die Interessen der zukünftigen BewohnerInnen dabei Raum finden? Was wird sich in der Waldertgasse (Straße, Gehsteig, Baumbestand) ändern und welche Themen werden durch den Schulcampus auftreten?

WO Baufeld Süd, Mitte und Nord

Welche Zwischen- bzw. Pioniernutzungen sind bis zum Baubeginn am Baufeld Süd sowie in naher Zukunft auf den Baufeldern Mitte und Nord möglich und sinnvoll, um zukünftige Qualitäten eines lebendigen öffentlichen Raumes sichtbar zu machen? Wie lassen sich diese umsetzen? Ersatzfläche Hundezone am Baufeld Mitte/ Nord? (Wie) können diese Nutzungen in den Norden transferiert werden?  Gemeinsame Begehung und Entwicklung eines Maßnahmenplans bis hin zum Endausbau (Endausbau: Hundezone befindet sich entlang der Geleise, die Bauvorhaben Mitte und Nord inkl. die Umsetzung des öffentlichen Park sind abgeschlossen. Einzelne Nutzungen wurden gegebenenfalls übernommen und in den Endausbau integriert)

WO Konsumwiese I Spielplatz Dreierschützengasse

Welche Themen werden im Hinblick auf Freizeiträume und Spielplätze für Kinder und Jugendliche im Stadtteil relevant? Wie ist der aktuelle Stand? Wo kann die Transformation durch die Smart City einwirken und mitgestalten? Welche Bedarfe gibt es z.B. für Jugendliche? Mögliche Testflächen für Zwischennutzungen auf zukünftigen Parkflächen? Nutzungskonflikte Kleinkinder / Jugendliche? Maßnahmen?