Stadtteil Graz-Reininghaus

Am ehemaligen Areal der Familie Reininghaus befindet sich das größte noch unbebaute Entwicklungsgebiet der Stadt Graz. Hier besteht eine große Chance für eine urbane, dichte und energieoptimierte Stadtteilentwicklung. Der Gemeinderat der Stadt Graz hat den Rahmenplan für Graz-Reininghaus am 25. Februar 2010 einstimmig beschlossen. Dieser bildet die Grundlage für weitere Entwicklungen. Durch den vorliegenden Rahmenplan sollen Investoren Planungs- und Rechtssicherheit erhalten und zugleich die Steuerungsfunktion der Stadt erfüllt werden.

Beinhaltet sind städtebauliche Rahmenbedingungen, Ausweisung für Grünflächen und Flächen für die Verkehrserschließung. Im Einklang mit übergeordneten Planungen der Stadt Graz und des Landes Steiermark, den Vorgaben aus dem Grazer Stadtentwicklungskonzept und anderen Planungsinstrumenten, ermöglicht der Rahmenplan ein größtmögliches Maß an Entwicklungsflexibilität, um dadurch sowohl den unterschiedlichen Anforderungen eines großen Entwicklungsgebiets, als auch den sich ändernden Bedürfnissen während des gesamten Entwicklungszeitraums zu entsprechen.

Generelle Zielvorgaben:

  • die Schaffung einer möglichst kompakten Siedlungsstruktur
  • eine optimale Grünraumversorgung mit einem hohen Grünflächenanteil
  • attraktive Fuß- und Radwegverbindungen
  • eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr
  • eine verkehrsberuhigte Quartierserschließung
  • eine offensive Verkehrspolitik zur deutlichen Reduktion des vorherrschenden MIV-Anteils (Anmerkung: MIV = Motorisierter Individualverkehr)

 

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Luftbild Reininghaus

Die Reininghausgründe befinden sich bereits in Entwicklung. Die Straßenumbauten und der Anschluss an das Straßenbahnnetz haben 2019 gestartet. Ebenso die Quartiersentwicklung hat 2017 gestartet. Mehr Informationen zu den Reininghausgründen finden Sie auf der Website der BauträgerInnen reininghausgründe.at